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Vortrag: Virtuelle Erlebniswelten – Usability meets Branding, 2. Februar, Zürich

Eine Website ist mehr als nur eine Website. Sie ist eine virtuelle Erlebniswelt. Mit grossem Aufwand wird für den Onlinekunden Usability, Funktionalität und Auswahl optimiert. Wie aber lässt sich gutes User Experience Design mit den Kerninhalten und der Erlebniswelt des Brands verschmelzen?

Die Onlinewelt muss das widerspiegeln, was aus der realen Welt vertraut ist – Produktpräsentation, Kundenansprache und Service. Zusätzlich kommt der Website die Aufgabe zu, das Produkt oder die Dienstleistung virtuell erlebbar zu machen. Was zählt, ist die konsistente User Experience in der Welt des Brands, ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Zielgruppe – online ebenso wie offline. Virtuelle Erlebniswelten festigen die Bindung des Kunden zum Brand. Dies fördert Verkäufe und Kundentreue langfristig und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit.

Referent:

Vera Brannen
Usable Brands AG
Geschäftsführerin

Vera Brannen setzt sich seit über zehn Jahren für einfach bedienbare und Brand-stärkende Websites und Software ein. Sie studierte Kunst- und Medienwissenschaften an der Universität Konstanz sowie Neue Medien an der York University in Toronto, Kanada. Nach mehrjähriger Agenturerfahrung gründete sie 2004 die Usable Brands AG, die Agentur für Usability und Brand Experience Design.

Die Agentur betreut Kunden wie die Audi AG, SECO und comparis.ch bei der Gestaltung von einfach bedienbaren und markenkonsistenten Interfaces. Dabei legt sie ihren besonderen Schwerpunkt auf den ganzheitlichen und bereichsübergreifenden Ansatz, gutes User Experience Design und Usability mit den Kerninhalten des Brands zu verschmelzen.

Seit Sommer 2010 ist Vera Brannen Präsidentin der Swiss Usability Professionals’ Association, die unter anderem den weltweiten Usability-Tag in der Schweiz ausrichtet; seit 2009 ist sie Mitglied der Nominierungskommission des Grimme Online Awards.

Monatliche C36daily Events: Aktuelle Trends und Networking
Time: 18:00 – 20:00 Uhr
Location: Digicomp Zürich, Limmatstrasse 50

Die Referate starten um 18.00 und dauern bis 20.00 Uhr. In der halbstündigen Pause diskutieren Sie mit den anderen Teilnehmern und Ihrem Referenten. Dazu servieren wir Ihnen urige Fleisch- und Käseplatten, ein Bier oder ein Glas Wein, Kaffee und Süssgetränke. Erfahrungsaustausch über Fachthemen und Networking in ungezwungener Atmosphäre – das ist der Grundgedanke dieser C36daily-Events.

Die C36daily-Referatsreihe in Zürich, organisiert und durchgeführt von Digicomp, der offiziellen Schulungspartnerin der C36, bietet der ICT Community einmal im Monat eine Plattform für die Begegnung in der physischen Welt. Die Referate finden jeweils am ersten Donnerstag im Monat statt.

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Warum der Kunde König ist – Benutzerfreundlichkeit und Kundenfokus im Internet

Artikel für den BAKOM Newsletter

Websites werden immer komplexer, Benutzerinnen und Benutzer zusehends erfahrener und anspruchsvoller. Benutzerfreundlichkeit (Usability) und Markenbildung (Branding) sind zu entscheidenden Erfolgskriterien einer Website geworden. Doch was macht eine Website mit hoher Usability und starkem Brand aus?

Vera Brannen, Geschäftsführerin Brannen Usable Brands

 

Die erfahrenen Benutzerinnen und Benutzer

Kundinnen und Kunden lassen sich heute nicht mehr durch schönes Design und Werbeversprechungen überzeugen. Ihr Urteil über eine Marke wird immer stärker auch von der Bedienbarkeit der Website und dem Online-Kundenservice beeinflusst. Wird er durch lange Ladezeiten, komplexe Navigationsstrukturen oder unverständliche Bestellvorgänge verärgert, wird leicht das gesamte Produkt oder gar die Marke abgelehnt: Der vermeidbare Frust der Kundschaft kann mit keinem noch so grossen Marketingbudget wettgemacht werden. Aber wie kommt es, dass nach wie vor so viele Sites mangelhaft sind?

Betriebsblindheit versus Kundensicht

Häufig reflektieren Websites die interne Sicht des Anbieters. Zum Beispiel werden interne Unternehmensstrukturen nach aussen gespiegelt, Texte sind im Fachjargon formuliert oder hochkomplexe Strukturen werden abgebildet. Dabei müssten in allen Bereichen der Brand, die unternehmerischen Ziele sowie die Kundenbedürfnisse in den Fokus aller Aktivitäten gestellt werden. Doch wie gestaltet man eine effiziente und effektive Website, mit der die Kundinnen und Kunden zufrieden sind?

Fokus auf die Kundinnen und Kunden

Funktionalität und Struktur der Website müssen sich an den Bedürfnissen des Kunden ausrichten. Je besser sie ihre Kundschaft kennen, desto gezielter kann die Website konzipiert werden. Wer sind die Kundinnen und Kunden genau? Was sind ihre Bedürfnisse und welche Fragen müssen für sie auf der Website beantwortet werden? Wichtig ist auch, die Anforderungen der Kundschaft im gesamten Produktlebenszyklus zu kennen. Hierzu ein Beispiel einer Versicherungswebsite:
  1. Ein Neu-Interessent sucht Informationen zu einer Versicherung, will Vorteile klar erkennen, Konkurrenzvergleiche durchführen können und Vertragsbedingungen einsehen;
  2. Der informierte Benutzer möchte rasch und sicher online seine Transaktion abschliessen oder Kontakt zum geeigneten Berater aufnehmen können;
  3. Der Versicherte möchte im Schadensfall schnell seine Meldung einreichen, unterstützt und beraten werden.

Dieselbe Person, dieselbe Website und verschiedene Bedürfnisse, denen die Website allen gerecht werden muss.

Der Brand

Doch auch wenn Funktionalität und Usability gut gelöst sind, reicht dies heute nicht mehr aus – notwendig ist zudem auch eine passende Marke. Denn der Auftritt im Internet muss nahtlos zum Firmen- und Produktimage passen und Erwartungen und Bedürfnisse der Zielgruppe an die Marke erfüllen und verstärken. Online Branding hat eine zweifache Integrationsaufgabe: Erstens muss der Internetauftritt auf dem Produkt- und Geschäftsprofil sowie der Corporate Identity aufbauen. Und zweitens muss berücksichtigt werden, dass auch Dienstleistungen, wie die Informationsbereitstellung, Bestellungsabwicklung und Kundenbetreuung einen Teil der Corporate Identity darstellen und die Wahrnehmung einer Marke stark beeinflussen.
Ob Kundinnen und Kunden also z.B. spielerisch in einem Irrgarten Punkte sammeln können, und dann mit Überraschungseffekten zum Produkt geführt werden, oder ob den Benutzerinnen und Benutzern plakativ und nach Art eines Beipackzettels “Information pur” präsentiert wird, hängt nicht nur davon ab, welcher Kundschaft ein bestimmtes Produkt präsentiert wird, sondern auch mit welchem Brand-Inhalt, welcher “Corporate Identity”, die Gesamtleistung präsentiert wird.

Kurzum: Die visuelle und emotionale Markenkommunikation kann von der Bedienbarkeit der Website und den angebotenen Dienstleistungen nicht getrennt werden. Erst gute Usability und zielgruppenkonformes Branding schaffen oder verstärken das Markenbild bei der Kundschaft. Sind die Kundinnen und Kunden zufrieden, gewinnen sie Vertrauen. Und Vertrauen ist eines der stärksten Kundenbindungstools, um Image und Umsatz zu fördern.

Checkliste zum Online-Auftritt von KMU
Wie muss ein Online-Auftritt gestaltet sein, damit er sicher und vertrauenswürdig ist und dies von den Kunden auch so wahrgenommen wird? Diese Frage wird in der Checkliste “Online-Auftritt von KMU” beantwortet, die Brannen Usable Brands im Auftrag des Staatssekretariates für Wirtschaft (Seco) und dem BAKOM erstellt hat. Die Checkliste bietet Hilfestellung für Konzeption, Design und technische Implementierung eines Online-Auftritts.

 

Warum der Kunde König ist – Benutzerfreundlichkeit und Kundenfokus im InternetBild-Quelle: Roland Stahel, Brannen Usable Brands
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Augenkrebs und Depressionen Dank Corporate Design

Meinungsbeitrag von Vera Brannen in der i-com
Jahrgang  10 (2011) Heft 1, S. 80
DOI 10.1524/icom.2011.0013

Als Usability Experte führe ich immer wieder Tests mit Benutzern von Websites, Intranets und Software meiner Kunden durch. Ich beobachte, befrage und interviewe. Ich untermauere, bewerte und spreche dann konkrete Empfehlungen aus. Empfehlungen zur Optimierung von Funktionalitäten nimmt der Kunde meist herzlich auf. Vorschläge zur effizienteren Gestaltung von Prozessabläufen setzt er in die Realität um. Innovationsprozesse werden eingeleitet. Er setzt die ToDo Liste der Testergebnisse sukzessive um – das Produkt wird kundenorientierter.
Nur in einem konkreten Szenario stoße ich immer wieder auf Widerstand: wenn die Empfehlungen – obwohl auf klaren Nutzermeinungen basierend – dem Corporate Design widersprechen. Weshalb nur gilt das CI/CD als in Stein gemeißelte Wahrheit, der Styleguide als heilige Bibel, während Interaktionskonzepte diskussionslos optimiert werden können?

Auch ich bin ein strenger Verfechter von konsistenter und medienübergreifender Kommunikation des Brands. Die Wiedererkennung der Marke ist zentral. Markenwerte und Markenassoziationen – auch durch das CI/CD kommuniziert – sollen nicht leichtfertig oder gar unüberlegt geändert werden. Ihr Aufbau dauert zu lange. Doch wenn zum Beispiel das vorgeschriebene Design die Motivation oder Produktivität der Mitarbeiter offensichtlich in Mitleidenschaft zieht, sollte gehandelt werden. Oft beobachte ich auch, dass ein CI/CD für eine Website erstellt wurde und dieselben Regeln für intern angewandte Software oder das Intranet gelten. Der Kunde, der die Website besucht, kommt vielleicht alle drei Monate vorbei und verweilt großzügig gerechnet fünf Minuten auf der Website. Ein Mitarbeiter hingegen muss die Software oder das Intranet meist täglich über meh- rere Stunden hinweg bedienen; ein anderer Nutzungskontext, der andere Anforderungen an das System mit sich bringt.

Nur zwei Beispiele:
Fall 1: Das CI/CD ist leuchtend gelb. Eine schöne und einprägsame Farbe – wenn man sie nicht länger als fünf Mi-nuten ansehen muss. Bei der internen Software, mit der rund 10.000 Mitarbei- ter arbeiten müssen, lässt die bald grell wirkende Farbe, die als Bildschirm füllende Hintergrundfarbe eingesetzt wird, die Augen schnell ermüden. Die schwarze Schrift beginnt über den Monitor zu tanzen. Die Augen tränen. Im Namen des Corporate Designs.

Fall 2: Ein edles Metallgrau zieht sich in einem angenehmen Verlauf über die Website und visualisiert die zentralen Markenwerte gekonnt. Im Intranet ist die Hintergrundfarbe der Seiten auch grau: Aussagen wie „Das Intranet macht mich depressiv“ oder „Ich will nicht täglich in einer Nebelsuppe arbeiten“ reflektieren die Gefühle der Mitarbeiter. Beim Relaunch des internationalen Intranets wird der Hintergrund weiß. Doch der Design-Agentur bleiben die Hände gebunden. Mit rund sechs Grauabstufungen, Schwarz und Weiß muss das Intranet gestaltet werden, inklusive Linkauszeichnungen, Titeln und Hinweisen. Das Design: professionell umgesetzt im Rahmen des Möglichen; aus Mitarbeitersicht immer noch kühl, distanziert, reserviert; aus Usability-Sicht würden Farbtupfer die visuelle Führung des Benutzers sicherlich erleichtern.

Visuelles Design hat aus meiner Sicht im mer zwei ganz konkrete Aufgaben:
1) Design muss den Brandinhalt zielgruppengerecht kommunizieren und die Marken relevanten Emotionen erzeugen. Kreatives und innovatives Design verstärkt die Brandmessage und hebt das Produkt von der Konkurrenz ab. Die Produkte werden als vertrauenswürdiger und qualitativ hochwertiger wahrgenommen.

2) Zum Zweiten ist gutes visuelles Design die Kunst, die Aufmerksamkeit des Benutzers auf der Site zu beeinflussen, um Bedeutung, Reihenfolge und Interaktionspunkte zu kommunizieren. Es gilt, den hohen Qualitätslevel, der im Inter- aktionsdesign erreicht wurde, visuell zu „beleben” und dabei zentrale Usability Standards einzuhalten.

Ich fordere auf und rege an, dass auch ein Corporate Design auf Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit getestet und optimiert wird. Dass der Nutzungskon- text evaluiert wird und die Designanforderungen an die konkreten Bedingungen angepasst werden. So vieles ist möglich im Rahmen eines CI/CD – ohne, dass der Brand verwässert wird. Ganz nach dem Motto: Building Usable Brands.

PDF zum Download

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“Vertrauen und Sicherheit von Seiten der Kunden fördern Image und Umsatz”

Interview mit Vera Brannen, auf dem KMU Portal der schweizerischen Eidgenossenschaft
http://www.kmu.admin.ch/aktuell/00524/02098/02138/index.html?lang=de

“Starke Marken, Brands, werden immer mehr zu einem entscheidenden Differenzierungsmerkmal”, sagt Vera Brannen. Mit ihrer Agentur Brannen Usable Brands setzt sie sich für einfach bedienbare und den Brand stärkende Websites und Software ein.

Weshalb ist gutes Branding auch für kleine und mittlere Unternehmen eine Notwendigkeit?

Vera Brannen: Ein starker Brand, eine vertrauenswürdige Marke steht für Qualität und schafft Vertrauen. Die meisten Produkte und Dienstleistungen heute sind Commodities – austauschbare Massenware. Wir leben in Zeiten der Informationsüberflutung, wo die Empfehlungen von Freunden, Familie und Geschäftskollegen zunehmend stärker die Kaufentscheidung beeinflussen. Daher wird der Brand zu einem entscheidenden Unterscheidungsmerkmal. Der Kunde ist bereit, für einen Markenartikel mehr zu bezahlen, wird ihn weiterempfehlen und auch Folgekäufe tätigen.

(more…)

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Suchmaschinen Optimierung und Usability – Ein starkes Duo

Was hilft es, wenn Ihre Firma bei Google auf Platz 1 steht, jedoch die kaufbereiten und interessierten Kunden beim Betreten Ihrer Website die Orientierung verlieren und nicht weiter wissen? Daher gilt es Suchmaschinen Optimierung, gutes Webdesign und Usability miteinander zu verbinden.

Mit Suchmaschinen Optimierung (SEO) garantieren Sie, dass Ihre Website in den Suchmaschinen gefunden wird. Kombiniert mit einer guten Usability wird sichergestellt, dass das Gesuchte dann auf Ihrer Website auch gefunden wird.

Hier nur zwei Beispiele, wie gezieltes und fundiertes Zusammenspiel von Usability und Suchmaschinen Optimierung Ihnen garantieren, dass die SEO Anstrengungen auch Früchte tragen werden:

Wo Benutzer einsteigen – mit einer einfachen Orientierung das Gefühl der Kontrolle geben

Produkten kann man Bedienungsanleitungen beilegen; im Web ist der Benutzer sich selbst überlassen – ausser die Webseite “spricht” mit ihm, lenkt ihn und führt ihn zum gewünschten Ziel – dem Ziel, das Sie vorgeben.

Am Besten ist es, wenn sich die Funktionalität und Struktur der Site
vorrangig an den gegenwärtigen und zukünftigen Bedürfnissen des Kunden im
Hinblick auf das angebotene Produkt oder den angebotenen Dienstleistungen orientieren. Hierzu ein Beispiel von unterschiedlichen Benutzeranforderungen anhand einer Versicherungssite:

  • ein Neu-Interessent sucht Informationen zu einer Versicherung, will Vorteile klar erkennen, Konkurrenzvergleiche durchführen können und Vertragsbedingungen einsehen;
  • der informierte Kunde möchte rasch und sicher online abschliessen und die Versicherung wieder finden, welche er vorgestern interessiert ansah.
  • der Versicherte möchte im Schadensfall schnell seine Meldung einreichen, unterstützt und beraten werden.

Dieselbe Person, dieselbe Webseite jedoch ganz unterschiedliche Bedürfnisse im Produktzyklus.

Mit der Hilfe von Usability-Experten erhalten Sie Einblick in die Erwartungen, Ziele und Verhaltensweisen Ihrer Zielgruppe. Oft lassen sich dabei nicht nur konkrete Optimierungsvorschläge ausarbeiten sondern auch Ansätze zu einer Fokussierung oder Erweiterung Ihres Angebotes.

Wo Benutzer aussteigen – weshalb verlassen Sie die Seite?

Anhand einer Logfile Analyse wissen Sie, dass Ihre kaufentschlossenen Kunden mit gefülltem Warenkorb den Bestellvorgang abbrechen. Aber warum steigen die Kunden aus? Hierzu schweigen die Logfiles.

Wussten Sie,:

  • Dass die Lieferkosten, das stärkste Kriterium bei der Kaufentscheidung auf einer eCommerce-Site sind?
  • Der Umsatz häufig um einige Prozente gesteigert werden kann, sobald pro Produkt Empfehlungen anderer Kunden abgegeben werden?
  • Dass es zentral ist, den Kundenberater online zu “ersetzten”? Unterschiedliche Produktzugänge für Laien und Profis fördern den Absatz.

Diese Beispiele sollen nur einen kleinen Einblick geben, wie gutes Zusammenspiel von Usability und Suchmaschinen Optimierung zwei Fliegen auf einen Streich erschlagen können – Der Kunde findet nicht nur Ihre Website sondern auch die erwartete Information oder das gewünschte Produkt.

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Niemand scrollt auf Webseiten – oder doch?

Marc Hinse, Autor des Blogs “mademayday” schreibt treffend: “Es hält sich hartnäckig: Inhalte auf Webseiten sollen kurz gehalten werden, damit man nicht so viel scrollen muss. Von Seitenlängen in maximal anderthalbfacher Bildschirmhöhe kriegt man zu hören, der Betreiber der Website soll seine Inhalte dem Medium anpassen (=kürzen), denn die Inhalte unterhalb der Bildschirmhöhe werden sowieso nicht gelesen.

Ist das so?” Überzeugen Sie sich selbst auf “mademyday.”

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ONLINE-MARKETING MANAGER DIPLOMLEHRGANG

MIGROS CLUBSCHULE BUSINESS

Ich freue mich in dem ganz neuen Diplomlehrgang neben Jörg Eugster, Peter Hogenkamp, Maya Reinshagen und vielen weiteren Dozenten ab diesem Winter Website Marketing und Usability zu unterrichten.

BESCHREIBUNG
Das Internet ist mittlerweile die grösste Marketing- und Verkaufs- plattform der Welt. Wie nutzt man das Internet kommerziell für seine Zwecke?

Im Rahmen des Marketing-Mix’ werden zunehmend Online-Marketing- Massnahmen genutzt. Doch welche Methoden sind am wirkungsvollsten? Ist es E-Mail- oder Suchmaschinen-Marketing? Wie gut wirkt Bannerwerbung? Auf welchen Portalen gilt es, Präsenz zu zeigen? Soll man bereits auf Mobile Marketing setzen? Ist der Zeitpunkt richtig für Social Media Marketing und wenn ja, wie soll man diese Web 2.0-Instrumente einsetzen? Was für Alternativen bieten sich an?

Im Lehrgang Online-Marketing Manager/in werden Sie schrittweise von ausgewiesenen Experten mit langjähriger Erfahrung in diese Thematik eingeführt. Dabei werden ldie aktuellen Trends aus der Praxis wie Google, Facebook, Twitter & Co. laufend berücksichtigt.

Die Inhalte werden detailliert, praxisgerecht und anhand vieler Beispiele dargestellt, so dass Sie in der Lage sind, diese direkt in die Praxis umzusetzen.

INHALT
Folgende Inhalte bereiten die künftigen Online-Marketing Manager auf Ihre Aufgaben vor.
Online-Marketing-Strategie (8 Lektionen)
Website-Marketing und Usability (8 Lektionen)
E-Mail-/Newsletter-Marketing (8 Lektionen)
Suchmaschinen-Marketing (SEO, SEM), (16 Lektionen)
Web-Analyse (8 Lektionen)
Social Media Marketing (12 Lektionen)
Online-Werbung (8 Lektionen)
Virales Marketing, Sonderwerbeformen (8 Lektionen)
Mobile Marketing und Mobile Apps (8 Lektionen)
E-Commerce und rechtliche Grundlagen (8 Lektionen)
Einführung in die Diplomarbeit (4 Lektionen)

Details und Anmeldung

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Navigation Part 4: Navigation and the customer life cycle

One thing to consider when defining the navigational structure is the different target groups.
The other important thing is the stages of the customer life cycle.

What do I mean by this? Let’s go on the customer journey:

1) The first time visitor
The customer visits your site. He wants information about your products, prices, service and so on. He needs all this at his finger tips. Try to imagine all the potential questions a customer might have and make sure to answer them – and that those answers are easily accessible.

2) You are lucky
Your potential client has done all his online research and you are the lucky winner – that is why he is back. This usually happens not within the same day. So make sure that the returning customer is able to find the product again fast. In some instances it makes sense to offer a wish list or basket functionality.

3) The unlucky one
The product unfortunately did not get delivered properly. Or in the case of an insurance company – your client had an accident. So this is still the same website user but he again has totally different needs. He is rather likely upset right now and needs help and support fast. Make sure he can access it directly. And yes – in case the answer is a phone call – offering a real voice, without long waiting lines can increase the customer satisfaction and therefore the perception of your brand in many ways.

A good exampe offers Norwich Union. It is very easy to receive a free quote. In addition they offer the button “Existing Customers” on the upper right hand side where clients can “Make a claim”, “Manage their policy online” and much more.

Usability Navigation

Read the entire series:

Part 1: How to structure content
Part 2: How many navigation points
Part 3: Dynamic or static navigation
Part 4: Navigation and the customer life cycle
Part 5: Global Navigation

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Navigation Part 3: Dynamic or static navigation

For all of you who are not sure what the difference is, let me explain briefly:

A static navigation is always visible and when you click on the first level navigation the items of the second level navigation appear and stay visible.

A dynamic navigation only appears when you hover over it with the mouse and then disappears again.

There are also combinations of the two on the market.

Static navigation:
The advantage is that after the user has clicked on the first level entry all the second level entries stay visible and the user has always the overview of all the other navigation points in that category. So if you assume that your users wish to browse within that category it is advisable that you give the user the overview.

Usability static navigation

Dynamic navigation:
The dynamic navigation has the benefit that you have not to give up any screen real estate for placing the navigation so you can full the entire website with content. As long as only one drop down opens it is usually easy to navigate. The user can also “preview” the content of all subnavigation items without clicking on them which can be very convenient. However, as soon as you have several sublevel menus it becomes more difficult to control the navigation with the mouse.

Usability dynamic navigation

Combination of dynamic and static navigation:
An excellent example for a combination of the two is the website of John Lewis. The drop down navigation is even grouped in categories and after the user has chosen an item a static left hand navigation menu appears with further details.

Usability dynamic and static navigation
Read the entire series:
Part 1: How to structure content?
Part 2: How many navigation points?
Part 3: Dynamic or static navigation
Part 4: Navigation and the customer life cycle
Part 5: Global navigation

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Navigation Part 2: How many navigation points?

It is very pleasing to hear in many concept workshops – “A maximum of 7 navigation items, correct?”
This truly shows that core elements of usability have made the round and that people are familiar with them.

However, real life is not always that easy. Let’s look at some issues:

The seven point rule:
It is true and has been psychologically proven that the human brain best can recall 7 items and that the brain capacity after that becomes lower. This is certainly true for example shopping lists. However, from this also the rule: No more than 7 navigation items has been deducted.

Is it applicable? Yes and no.

It certainly makes sense to try to reduce navigational points and keep the navigational structure precise and clear.

However, what are some exceptions?

# Familiarity with a different structure in the “real world”:

For example news sites: Users are familiar with the categories of their daily newspaper such as news, entertainment, sports, weather etc. There it is advisable to retain the structure readers are familiar with.

usability_navigation_1.jpg

# Simply too much content

Sometimes it also can help to add an additional top level item to avoid that the site will have too many navigational hierarchies.

# Linking to sub-sites

For example yahoo links to many sub-sites from its main portal and offers a link to view all other categories. This is another way to structure a huge amount many companies are following: Showing the main entries to everybody and adding an additional link to view all navigation items.

usability_navigation_2.jpg

 

usability_navigation_3.jpg

 

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Part 1: How to structure content?
Part 3: Dynamic or static navigation
Part 4: Navigation and the customer life cycle
Part 5: Global navigation

 

 

 

 

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